Umwelt

Das gestiegene Umweltbewusstsein in der Gesellschaft hat auch vor der pyrotechnischen Industrie nicht Halt gemacht. So werden die pyrotechnischen Artikel weitgehend aus wiederverwendeter Pappe bzw. Papier hergestellt.

Der einst hohe Kunststoffanteil wurde bei den von Pyro-Partner geführten Artikel auf ein Minimum reduziert. Die einst eingefärbten Raketenleitstäbe wurden durch unbehandeltes Naturholz ersetzt.

Feuerwerk verbrennt nicht spurlos, sondern hinterlässt Verpackungs- und Konstruktionsmaterial als Rückstände. Die Ursprungschemikalien und das Konstruktionsmaterial werden auch unter den Gesichtspunkten der Umweltverträglichkeit ausgesucht. Die Verwendung von Chemikalien, die toxische Rückstände hinterlassen, wurden schon in den 50er und 60er Jahren stark eingeschränkt.

Eine von der Fraunhofer-Gesellschaft für Umweltchemie und Ökotoxilogie durchgeführte Ökobilanz des Silvesterfeuerwerks (Testzeitraum 1994, 1995) ergab, dass signifikante Störungen der aquatisch und terrestrischen Biotope nicht zu befürchten sind. In diese Untersuchungen wurden auch die Luftmessnetze der Länder Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen mit Daten aus Reinluftgebieten (Eifel, Sauerland) und Großstädten (Essen, Dortmund) eingebunden. Das Ergebnis dieser Studie wurde im Jahrbuch des Umweltbundesamtes (UBA) vorgestellt. Danach findet zwar durch das Silvesterfeuerwerk in städtischen Gebieten eine kurzzeitige Erhöhung der Schwebstaubkonzentration statt, ohne aber einen Grenz- oder Regelwert zu überschreiten.

Beim VPI besteht besteht ein Datenpool für immissionsrelevante Daten von Feuerwerk. Sowohl die life-cycle der einzelnen Feuerwerkskörper und der Verbleib ihrer Reste in der Umwelt, als auch Messungen der Landesämter für Immisssionsschutz – besonders zur Abbrennzeit zu Silvester – zeigen, dass umweltbeeinträchtigende Emissionen nicht oder nur in marginalen Mengen entstehen.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie über den Verband der pyrotechnischen Industrie oder über das Bundesumweltamt.